Wie Sie Ihre Klickrate steigern

E-Mail-Marketing: Klickrate steigern leicht gemacht!

Mit der Öffnungsrate ging es bereits im ersten Teil unserer Reihe „E-Mail-Marketing“ um einen essentiellen KPI (Key Performance Indicator). Doch der Erfolg eines Newsletters lässt sich nicht nur auf diese Weise tracken. Es gibt noch eine Währung, die fast noch bedeutsamer ist als nur zu zählen, wie oft eine Mail geöffnet wurde.

Die Klickrate (auch Click-Trough-Rate) ist Ihr schonungslos ehrlicher Freund im Newsletter-Marketing: Sie zeigt an, ob Ihre Inhalte das Zielpublikum interessieren oder nicht. Sie ist sozusagen die harte Währung im E-Mail-Marketing.

Im Gegensatz dazu errechnet sich die Öffnungsrate lediglich darüber, wie oft die Empfänger die Bilder im Mail-Client heruntergeladen haben. Problem hierbei: Es kann stets zu Abweichungen und Ungenauigkeiten kommen, da nicht alle Clients den HTML-Download zulassen. Daher sollte die Öffnungsrate eher als eine Art Orientierungswert dienen und nicht als hundertprozentig verbindlicher Messwert.

Diese Problematik besteht bei der Klickrate nicht. Denn Klicks sind stets eindeutig – und lassen sich daher leicht zählen. Die Klickrate bezeichnet das Verhältnis der Anzahl der Klicks zu den tatsächlichen Empfängern eines Newsletters. Aber auch hier unterscheidet man mehrere Arten von Klicks: Während die Klickrate Total kompromisslos alle getätigten Klicks zählt, schließt die Klickrate Unique Mehrfachklicks aus. Es handelt sich somit um die gleiche Einteilung in „Unique“ und „Total“ wie bei den Öffnungen.

Ein Messwert, der Öffnungs- und Klickrate vereint, ist die Click-To-Open-Rate: Sie gibt das Verhältnis der klickenden zu den öffnenden Empfängern wieder. Damit beantwortet sie die Frage, wie viel Prozent der Empfänger, die einen Newsletter öffnen, darin auch interessante Inhalte finden, die zum Klicken einladen.

Für gewöhnlich liegen Newsletter-Klickraten (Unique) bei fünf Prozent. Doch auch hier gibt es ein paar goldene Regeln, mit denen Sie Ihre Klickraten ohne großen Aufwand steigern können:

Weniger ist mehr!

Natürlich möchten Unternehmen ihre Abonnenten mit vielen spannenden Newsletter-Artikeln begeistern. Doch gibt der Newsletter selbst schon zu viel über die Inhalte preis, klicken die Empfänger in den seltensten Fällen anschließend noch auf den zur Unternehmenswebsite führenden Link. Deshalb gilt auch im Newsletter-Marketing: „Weniger ist mehr“! Versuchen Sie Ihre Teaser deshalb auch wirklich kurz und knapp zu halten: Schon zwei bis drei Sätze erfüllen ihren Zweck. Machen Sie Ihre Leser neugierig, aber geben Sie ihnen nicht vorab zu viel Ihres wertvollen Contents. Denn letztlich ist doch das Ziel eines jeden Newsletters, den Leser auf die eigene Webpräsenz zu lotsen.

Leiten Sie den Leser

Wir folgen Schildern, wir gehorchen Anweisungen und auch in der digitalen Welt sollte die Usability so auf uns zugeschnitten sein, dass wir ohne Irrungen und Wirrungen dem roten Faden der Customer Journey folgen können. Dasselbe gilt für einen Newsletter. Das Stichwort: „Call-to-Action“.

Viele Newsletter teasern einen Artikel an und enden mit dem Linkhinweis „zum Artikel“ oder „Mehr Infos“. Das klingt in der Tat alles andere als einladend. Machen Sie es besser! Teilen Sie Ihren Newsletter-Empfängern mit, was genau Sie von Ihnen möchten und fordern Sie sie aktiv zu Handlungen auf. Nutzen Sie „Call-to-Actions“ wie „Lesen Sie hier das spannende Interview“ oder „Testen Sie unsere neue App“. Die Leser fühlen sich so persönlich angesprochen und werden Ihre Links verstärkt anklicken.

Direkte Aufforderungen erhöhen die Klickrate
Direkte Aufforderungen verleiten den Leser häufiger zum Klicken.

Ausgewogenes Bild-Text-Verhältnis

Möglicherweise ist das für Sie bereits selbstverständlich, doch glauben Sie mir: Es gibt zahlreiche Newsletter, die lediglich aus Text bestehen beziehungsweise nur sehr wenige Bilder enthalten. Grundsätzlich empfiehlt es sich aber natürlich, jeden Teaser mit einem klickbaren Bild zu verknüpfen. Somit bieten Sie dem Leser jeden Link zwei Mal an, nämlich sowohl über den Call-To-Action-Button als auch über das Bild. Und somit verdoppeln Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser auf Ihren Link klickt.

Bilder und Texte sollen in einem ähnlichen Größenverhältnis stehen.
Bilder und Texte sollen immer in einem ähnlichen Größenverhältnis stehen.

Setzen Sie diese Tipps bei Ihrer nächsten Newsletter-Kampagne um. Sie werden sehen: So lassen sich die Klickraten Ihres Newsletters schnell und einfach steigern.

 

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Lisa arbeitet als Junior-Projektmanagerin in unserem Content-Marketing-Team. Sie ist für die konzeptionelle Planung von Kampagnen und deren Auswertungen zuständig. Mit viel Herzblut schreibt Lisa in unserem Blog u.a. über Tipps und Tricks zur Datenanalyse. Folge Lisa auch auf Twitter: https://twitter.com/LisaBommersheim

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