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Szenewissen KW 05

Jede Woche stellen wir Ihnen in unserem Szenewissen aktuelle Beiträge aus der Welt des Audience Development und Content Marketing vor.

BBC Studie: So gelingt Content Marketing

Content Marketing – wie berühre ich mein Zielpublikum damit auf emotionaler Ebene? Und wie baue ich so eine Audience auf? Diese Fragen stellte sich auch der britische Vermarkter BBC Advertising: In seiner Studie „The Science of Engagement“, an der mehr als 5000 Menschen aus Deutschland, Australien, Singapur, Hongkong, den USA und Kanada teilnahmen, ging er der Frage nach, wie Content Marketing emotional auf den Verbraucher wirkt. Die Methode: Das sogenannte Facial Coding untersucht die Gesichtsausdrücke der Testpersonen im Sekundentakt auf Reaktionen wie Traurigkeit, Verwirrung, Glücksgefühl, Angst, Ablehnung und Überraschung. In seinem Beitrag im Content Marketing-Fachblog Nativemarketer fasst Daniel Borkowski die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen. Beispielsweise wurde deutlich: Nutzer akzeptieren werbliche Inhalte, wenn sie klar als solche gekennzeichnet – und vor allem hochwertig – sind. Weiteres Ergebnis: Content Marketing kann das Markenbewusstsein verbessern. So stieg die Markenvertrautheit des werbungtreibenden Unternehmens durchschnittlich um zehn Prozent – und das Image verbesserte sich um 14 Prozent.

Wie Content Marketing 2016 sein Potenzial entfaltet

Content Marketing scheint in vielen Unternehmen endlich angekommen zu sein. Jetzt gilt es, diese Form der Marketing-Kommunikation auch effektiv zu nutzen und professionell einzusetzen. Aber: Das geht natürlich nicht über Nacht. In seinem neuesten Beitrag im Blog talkabout erklärt Mirko Lange, Berater für Content Strategie, Content Marketing und Social Media, in vier Punkten, wie Content Marketing sein Potenzial entfaltet. Lange betont: Um hochwertige Inhalte schaffen und die Möglichkeiten von Content Marketing voll ausschöpfen zu können, müssen alle Abteilungen eng zusammen arbeiten, an einem Strang ziehen – und sich regelmäßig austauschen. Auch eine übergeordnete Content Strategie ist wichtig: alle Abteilungen sollten die Zielgruppe immer im Blick haben, ihr Inhalte mit Nutzwert bieten und das gleiche Verständnis von „Qualität“ haben. Dafür braucht es Content Strategen, die den Überblick behalten und alles koordinieren. Und schließlich sind professionelle Planungs- und Kollaborationstools gefragt. Nur damit lassen sich im komplexen strategischen Content Marketing die Bedürfnisse der Zielgruppen ermitteln und diese Daten auswerten – und die Content Strategie kontinuierlich an die Ergebnisse anpassen. Laut Lange sei das mit herkömmlichen Tools nicht möglich. 2016 wird demnach der Bedarf an neuen Softwarelösungen für das Content Marketing steigen.

Welche Inhalte für welches soziale Netzwerk?

Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat & Co.: Jedes soziale Netzwerk funktioniert anders, hat ein unterschiedliches Zielpublikum – und braucht deshalb unterschiedliche Content-Formate und -Stile. Während ein Video beispielsweise auf YouTube besonders häufig geklickt wird, kommt dasselbe Video nicht zwangsläufig gleich gut auf Facebook an. Was zählt, sind die „Empfänger“ der Inhalte, die Audience. In seinem aktuellen Beitrag auf futurebiz – einem Blog über Digital Marketing- und Social Media-Themen der Agentur Brandpunkt – erklärt Jan Firsching, warum es so wichtig ist, Inhalte an die Interessen und Anforderungen des jeweiligen Zielpublikums eines Netzwerks anzupassen. Dabei klärt er Fragen wie: Welche Contents kommen auf welcher Social Media-Plattform besonders gut an? Welche Inhalte bevorzugt beispielsweise ein weibliches Zielpublikum, und welche Inhalte wirken besonders gut auf männliches Publikum? Und was heißt das für die Content-Produktion und -Verteilung? Firsching betont: Damit Inhalte im Social Web erfolgreich sind, ist es wichtig, die Stärken und Alleinstellungsmerkmale der einzelnen Kanäle zu beachten – und die Inhalte zielpublikumsgerecht darüber zu streuen.

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Caroline bringt ihre Erfahrungen aus PR, Marketing und Redaktion als Audience Development Managerin in unser Team ein. Im Blog schreibt sie über Audience Development im Allgemeinen sowie über aktuelle Trends aus Social Media und Content Marketing.

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