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Szenewissen KW 07

Jede Woche stellen wir Ihnen in unserem Szenewissen aktuelle Beiträge aus der Welt des Audience Development und Content Marketing vor.

So funktioniert gutes Storytelling

Wie schreibt man Texte, die das Zielpublikum unterhalten – es sogar mitreißen? Das ist gar nicht so einfach! In ihrem aktuellen Beitrag im Blog von Take Off PR nennt Christine Betschel drei der wichtigsten Zutaten, wie ein Text wirklich gut wird und bei den Lesern ankommt: Inspiration, Motivation und Entschlossenheit. Betschel geht dabei auf die Ratschläge neun berühmter Geschichtenerzähler ein, darunter F. Scott Fitzgerald, der Autor von The Great Gatsby, oder Rudyard Kipling, der das Dschungelbuch schrieb. Laut den von ihr genannten Experten für Storytelling sei es beispielsweise wichtig, als Autor nicht nur zu „schreiben um des Schreibens willen“ – sondern auch etwas zu dem Thema zu sagen zu haben. Denn das merkt man dem Text sonst leider sehr schnell an. Außerdem betont sie, warum ein guter Geschichtenschreiber auch ein strenger Lektor sein sollte. Schließlich gibt sie Tipps, wie mit Hilfe unterhaltender Geschichten selbst komplexe Themen einfach und verständlich zum Leser transportiert werden können.

Content: Qualität kommt vor Quantität!

„Um in der Relevanz-Logik des Netzes Aufmerksamkeit zu finden, braucht es große Content-Mengen. Nur so besteht überhaupt eine Chance, in die Alltagsstreams der Nutzer zu gelangen.“ Mit dieser Aussage führte Matthias Schrader, Gründer und CEO der Agentur Sinner Schrader, eine Debatte zum Thema Content Marketing weiter. Losgetreten hatte sie letzte Woche der CEO von Jung-von-Matt, Thomas Strerath. Doch hilft viel wirklich viel? In ihrem aktuellen Beitrag bei W&V, einem Fachmagazin für Marketing und Kommunikation, schaltet die Strategie- und Kommunikationsberaterin Kerstin Hoffmann sich in die Diskussion ein. Ihre These: Nicht die Masse zählt, sondern es gewinne, „wer sich zum Lotsen“ in der „wachsenden Flut“ an Informationen und Inhalten macht. Denn: Die Nutzer stehen vor der Herausforderung, sich im Informationswust zurechtzufinden, die wirklich wichtigen und relevanten Inhalte herauszufiltern: Was sollen sie lesen, anschauen, abonnieren? Wo werden sie unterhalten, welche Inhalte bieten ihnen Mehrwert? Hoffmanns Ratschlag: Anstatt eine gewaltige „Contentschleuder anzuwerfen“, sollten Unternehmen nützliche und unterhaltende Inhalte produzieren. Und darüber hinaus in Markenbotschafter und -gesichter investieren, die wiederum das Zielpublikum durch die wachsende Contentflut lotsen.

Snapchat auf Erfolgskurs

Mehr als 100 Millionen aktive Nutzer täglich, 8.796 geteilte Fotos pro Sekunde – 759.974.400 sogar pro Tag – und 6 Milliarden Videos täglich: das ist Snapchat. Der Instant-Messaging-Dienst ist vor allem beim jüngeren Publikum sehr beliebt. Doch auch immer mehr Menschen über 35 Jahren nutzen Snapchat. Hier stellt sich also die Frage, ob sich die soziale Plattform auch für das Online Marketing nutzen lässt – und vor allem wie? Damit beschäftigt sich der aktuelle Blogbeitrag von Björn Tantau. Der Online Marketer und Social Media-Spezialist greift darin eine Infografik auf, die sehr schön das Wachstum der Messenger-App seit ihrem Launch 2011 zeigt. Tantau macht deutlich, dass der Instant Messaging-Dienst vor allem deshalb so erfolgreich ist, weil er private Inhalte in den Fokus rückt. Das schätzt er aber auch als Grund dafür ein, weshalb die Nutzer (noch) nicht wirklich empfänglich für Werbebotschaften sind. Aber: Tantau sieht gute Chancen, dass Snapchat sich künftig als wichtiger Kanal im Online Marketing etabliert – und sich darüber dann zielgruppengerechte und unterhaltsame Inhalte an die Audience bringen lassen.

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Caroline bringt ihre Erfahrungen aus PR, Marketing und Redaktion als Audience Development Managerin in unser Team ein. Im Blog schreibt sie über Audience Development im Allgemeinen sowie über aktuelle Trends aus Social Media und Content Marketing.

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