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Szenewissen KW 09: Keine Angst vor Social Media / E-Mail-Kampagnen auswerten / Der perfekte Social Media-Post

Jede Woche stellen wir Ihnen in unserem Szenewissen aktuelle Beiträge aus der Welt des Audience Development und Content Marketing vor.

Social Media: Zeit und Mut sind gefragt

Facebook, Twitter, Instagram, Periscope, Snapchat, LinkedIn & Co. – die Liste der Social Media-Plattformen ist lang. Für Unternehmen bieten soziale Netzwerke eine Riesenchance, auf direktem Weg mit ihrem Zielpublikum zu kommunizieren und Feedback einzuholen. Außerdem sind soziale Medien eine gute Möglichkeit, die Audience mit Hilfe hochwertiger Inhalte auf die unternehmenseigene Website zu ziehen. Trotzdem schrecken viele Unternehmen immer noch davor zurück, über soziale Plattformen mit ihrem Zielpublikum zu kommunizieren – oder ihre Inhalte darüber zu verteilen. Im Interview auf Agitano, einem Wirtschafts- und Mittelstandsmagazin, erklärt der Marketing- und Kommunikationsexperte Guido Augustin wie sich die Angst oder Unsicherheit gegenüber sozialen Plattformen überwinden lässt. Seine These: Mangelndes Wissen darüber, wie sie sich bedienen lassen und fehlendes Verständnis dafür, wie sich bestimmte Reaktionen oder Handlungen innerhalb der sozialen Netzwerke auswirken können, verhindern, dass Unternehmen den Schritt in die Social Media-Welt wagen. Augustins Ratschlag: Wissen und Erfahrung können hier helfen – das koste natürlich „Zeit und Mut“. Aber genau davon leben die sozialen Netzwerke: Vom ständigen Ausprobieren, vom Anpassen und Optimieren der Inhalte. Wichtig dabei: Unternehmen sollten immer das Zielpublikum im Blick behalten, seine Perspektive einnehmen. Und: Bevor ein Unternehmen den Schritt in ein bestimmtes Netzwerk wagt, sollte es sich fragen: Ist meine Audience auch wirklich hier unterwegs?

E-Mail-Marketing: Wie Sie Ihren Erfolg richtig messen

Nur wer die eigenen E-Mail-Marketing-Kampagnen regelmäßig analysiert und auswertet, kann damit erfolgreich sein. Denn weiß ich, wie eine E-Mail beim Zielpublikum angekommen ist – und warum das so ist –, kann ich daraus wertvolle Schlüsse für weitere Schritte in meiner Kampagne – und auch für weitere E-Mails – ziehen. Deshalb sollten Marketer ihre Kennzahlen, die sogenannten KPIs (Key Performance Indicators), immer im Blick haben: Wie viele Empfänger hat meine E-Mail wirklich erreicht (Zustellrate)? Wie viele Mails konnten nicht zugestellt werden (Bouncerate)? Wie oft wurde meine Mail geöffnet (Öffnungsrate)? Wie oft wurde sie geklickt (Klickrate)? Die wichtigsten KPIs beschreibt Lars Tinnefeld, E-Mail-Marketing-Experte bei Trusted Shops, im Fachmagazin Internet World Business. Und er erklärt, worauf Marketer besonders achten sollten, wenn sie ihre E-Mail-Marketing-Kampagne auswerten.

Wie Sie den perfekten Social Media-Post erstellen

Social Media-Verantwortliche wissen: Nicht jeder Inhalt und jedes Format kommt gleich gut in jedem sozialen Netzwerk an. Denn jede Social Media-Plattform hat ihr eigenes Zielpublikum mit unterschiedlichen Bedürfnissen – und erwartet deshalb bestimmte Inhalte. Hinzu kommt, dass die sozialen Plattformen unterschiedliche Formate zulassen. Ein aktueller Beitrag bei acquisa, einem Fachmagazin für Marketing und Vetrieb, listet die wichtigsten Kriterien für Posts in sozialen Netzwerken wie YouTube, Facebook, Twitter oder Pinterest auf. Dazu gibt es eine übersichtliche Infografik von Quicksprout. Es wird deutlich: Damit Inhalte beim Zielpublikum ankommen, sollten Social Media-Verantwortliche diese auf Facebook beispielsweise immer mit passenden Bildern kombinieren. Denn das erhöht die Engagement-Rate. Wichtig ist auch zu berücksichtigen, dass viele Facebook-Nutzer die Inhalte über Smartphones abrufen. Der Content sollte deshalb immer so optimiert werden, dass er auf mobilen Geräten gut zu lesen oder anzuschauen ist. Auch für Twitter gilt: Bilder, Infografiken und Videos erhöhen die Click-Through-Rate. Social Media-Manager sollten sie deshalb bei den Posts mit einplanen. Bei Tweets sollte man nie die Maximalzahl von 140 Zeichen ausreizen, sondern Platz für Retweets lassen. Auf Pinterest verbreiten sich Pins ohne menschliche Gesichter um bis zu 23 Prozent besser als solche mit Gesichtern.

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Caroline bringt ihre Erfahrungen aus PR, Marketing und Redaktion als Audience Development Managerin in unser Team ein. Im Blog schreibt sie über Audience Development im Allgemeinen sowie über aktuelle Trends aus Social Media und Content Marketing.

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